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  Berufsfeuerwehrwochenende 2009 der Jugendfeuerwehr
Am Samstag den, 15. und 16.8.2009 war es mal wieder soweit. Die Jugendfeuerwehr Mainflingen absolvierte Ihren jährlichen Berufsfeuerwehrtag.
Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Feuerwehrgerätehaus. Gegen 10.03 Uhr ertönte das erste Mal der Alarmgong. Das Alarmstichwort lautete H1 Wasser in Grube. Am Einsatzort angekommen musste eine ca. 1m tiefe Baugrube mit Hilfe von einer Tauchpumpe leergepumpt werden.
Der 2. Einsatz erfolgte direkt um 10.30 Uhr. Diesmal ging es an die Kilianusbrücke nach Mainflingen. Dort schwamm eine hilflose Person mit einem Schlauchboot im Wasser. Diese wurde über einen Rettungsring an Land gebracht und das Schlauchboot mit Hilfe des Mehrzweckbootes der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.
Nach dem Mittagessen kam das 1. Highlight des Tages. Um 15.17 Uhr ging es zur Firma Walther Maschinenbau in die Seestraße. Dort stand eine Lagerhalle in Vollbrand und es galt 3 vermisste Personen zu retten. Schnell bemerkte der Einsatzleiter, dass die anwesenden Einsatzkräfte für dieses Schadensobjekt nicht ausreichend waren. Daraufhin ließ er die Jugendfeuerwehren Zellhausen und Klein-Welzheim nachalarmieren.
Als diese vor Ort waren, unterstützen sie die derzeitig dort anwesenden Kräfte. Während der Brandbekämpfung, kam es zu einem gespielten Atemschutznotfall. Der verunglückte Trupp wurde von einem Sicherheitstrupp mittels einer Trage ins Freie gebracht. Nach geringer Zeit konnten alle vermissten Personen gerettet und „Feuer aus“ gemeldet werden.
Nach diesem Einsatz mussten die Fahrzeuge und Gerätschaften gereinigt und wieder die Einsatzbereitschaft hergestellt werden. Wegen der starken Hitze wurde ein selbstgebautes Schwimmbecken aus 4 Steckleiterteilen und einer Plane hinter dem Feuerwehrhaus aufgebaut. Dort hielten sich die Jugendlichen bis zum Abendessen auf.
Kurz nach dem Abendessen erfolgte erneut der Alarmgong mit der Durchsage: „H1 vermisste Person am Waldrand“. Also ging es an den Waldrand Richtung Hillerkreuzung. Dort wurden die Jugendlichen mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet. Es wurde eine breite Kette über das gesamte Feld gebildet um die Fläche großräumig absuchen zu können. Schließlich wurde die vermisste Person an einem Hochsitz am Rande des Waldes aufgefunden.
Da der Tag bisher sehr anstrengend für die Jugendlichen war, legen sich die meisten in die Feldbetten um ein wenig zu relaxen. Doch gegen 22.08Uhr war das Entspannen schon wieder vorbei. Das 2. Highlight des Tages stand an. Ein Gartenhüttenbrand in der verlängerten Martinstraße am Feldrand. Es galt die Wasserversorgung aufzubauen, die Strahlrohre in Stellung zu bringen und danach das Feuer zu löschen. Gegen 0.00Uhr kamen die fleißigen Floriansjünger wieder im Feuerwehrhaus an. Es wurden noch das Schlauchmaterial ausgetauscht und kurz darauf trat so langsam die Nachtruhe ein. Kaum einer war noch länger als 15min. wach, da der Tag sehr erfolgreich und Kräfte raubend war.
Doch gegen 7.45Uhr wurde die Nachtruhe durch den Alarmgong schon wieder unterbrochen. Es ging an das ehemalige HIM-Gelände im Wald. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst und es galt herauszufinden durch was Sie ausgelöst wurde. Doch stelle es sich dies als ein Fehlalarm heraus.
Das Fazit der Jugendlichen fiel positiv aus und es wurde mehrmals erwähnt: Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!!!

(Autor: Sven Knecht, Lars Unkelbach)